Wie integriert man Entspannung in den Alltag?

Wie integriert man Entspannung in den Alltag?

Inhaltsangabe

Viele Menschen in Deutschland erleben täglich hohe Belastungen durch Arbeit, Pendeln und ständige digitale Erreichbarkeit. Solche Stressoren wirken sich auf Körper und Geist aus und machen die Frage relevant: Wie integriert man Entspannung in den Alltag, ohne den Tagesablauf komplett umzubauen?

Der folgende Artikel zeigt praxisnahe Wege, wie sich Entspannung Alltagstauglich gestalten lässt. Er verbindet einfache Stress abbauen Tipps mit konkreten Produktempfehlungen. Leserinnen und Leser finden sofort umsetzbare Methoden, von Atemübungen bis zu Meditations-Apps und Aromadiffusern, die das Wohlbefinden steigern.

Kurz wird erklärt, warum regelmäßige Pausen und gezielte Rituale langfristig zu mehr Lebensqualität führen. Der Fokus liegt auf überprüfbaren Techniken, ehrlichen Produkt-Reviews und realistischen Einsatzszenarien für Zuhause, unterwegs und am Arbeitsplatz.

Im weiteren Verlauf folgt eine strukturierte Übersicht: Verständnis von Alltagsstress, Techniken für zu Hause, Mini-Übungen unterwegs, Raumgestaltung, digitale Hilfsmittel, Integration am Arbeitsplatz und Tipps zur langfristigen Gewohnheitsbildung.

Wie integriert man Entspannung in den Alltag?

Entspannung lässt sich schrittweise in den Tagesablauf einbauen. Kurze Rituale wirken besser als große Umstellungen. Das hilft, Alltagsspannungen zu erkennen und gezielt entgegenzuwirken.

Verständnis von Alltagsspannungen

Alltagsspannungen unterscheiden zwischen akutem Stress und langanhaltendem, chronischem Druck. Akuter Stress löst eine kurzfristige Ausschüttung von Adrenalin aus. Chronischer Stress führt zu erhöhten Cortisolwerten und belastet Körper und Psyche.

Typische Stressursachen in Deutschland sind Arbeitsdruck, lange Pendelzeiten, Multitasking und ständige Bildschirmzeit. Solche Trigger erhöhen das Risiko für Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Muskelverspannungen.

Wissenschaftliche Grundlagen zeigen, dass wiederkehrende Belastung das Immunsystem schwächt und das Erkrankungsrisiko steigen lässt. Ein klares Verständnis erleichtert die Auswahl passender Maßnahmen.

Vorteile regelmäßiger Entspannungspraktiken

Kurzfristig führen Entspannungsübungen zu schnellerer Erholung und sinkender Herzfrequenz. Die Stimmung verbessert sich oft schon nach wenigen Minuten.

Langfristig zeigen regelmäßige Praktiken bessere Schlafqualität, geringeres Burnout-Risiko und stabilere emotionale Regulation. Studien belegen messbare Effekte bei 5–15 Minuten täglicher Übung.

Unternehmen wie BMW und Siemens berichten von reduziertem Krankenstand und höherer Produktivität, wenn Mitarbeitende Entspannung fördern. Die ökonomischen Vorteile ergeben sich durch mehr Konzentration und weniger Ausfalltage.

Realistische Erwartungen setzen

Erwartungen sollten pragmatisch sein. Entspannung ist kein Sofortwunder, sondern ein Prozess. Anfänger erleben manchmal innere Unruhe bei Meditation. Das ist normal.

Realistische Ziele Entspannung sollten klein und messbar sein. Ein Beispiel: drei Minuten Atemübung täglich. SMARTe Ziele verbessern die Erfolgschancen.

Fortschritt lässt sich mit einem Tagebuch, Schlaftrackern oder einfachen Skalen messen. Bei Rückschlägen sind Flexibilität und Anpassungen wichtig. Methoden, Dauer oder Zeitpunkt können verändert werden, bis sie in den Alltag passen.

Praktische Entspannungstechniken für zu Hause

Zu Hause lässt sich Stress mit einfachen, gezielten Übungen reduzieren. Die folgenden Methoden sind kurz, wirkungsvoll und passen in einen vollen Alltag. Wer regelmäßig übt, spürt bald mehr Ruhe und Klarheit.

Atemübungen und kurze Meditationen

Bei Atemübungen wirkt die 4-4-8-Atmung beruhigend auf das Nervensystem. Vier Sekunden einatmen, vier Sekunden halten, acht Sekunden ausatmen senkt die Herzfrequenz. Box-Breathing folgt einem klaren Muster von vier Phasen, das hilft, den Geist zu ordnen. Die Wechselatmung (Nadi Shodhana) fördert Ausgeglichenheit und Konzentration.

Kurzmeditationen sind ideal für Meditation für Anfänger. Geführte Sessions von drei bis zehn Minuten lassen sich gut in Pausen integrieren. Apps wie Headspace, Calm und 7Mind bieten deutschsprachige Optionen. Gute Kopfhörer steigern die Qualität; preiswerte Modelle von Anker sowie etablierte Geräte von Bose oder Sony liefern klaren Klang.

Progressive Muskelentspannung und Körper-Scan

Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson bedeutet, Muskelgruppen systematisch anzuspannen und wieder zu lösen. Der Ablauf reicht von den Füßen bis zum Gesicht. Eine typische Sequenz dauert 10 bis 20 Minuten und eignet sich nach belastenden Tagen.

Der Körper-Scan fokussiert die Wahrnehmung auf einzelne Bereiche. Er entdeckt unbewusste Verspannungen und ist besonders nützlich vor dem Einschlafen. Die Praxis fördert Achtsamkeit und entschleunigt den Atem.

Für Komfort lohnen sich Matten von Manduka oder preiswerte Alternativen von Decathlon. Eine weiche Unterlage erhöht die Bereitschaft zur regelmäßigen Übung.

Entspannende Routinen vor dem Schlafengehen

Eine gute Schlafroutine beginnt 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen. Bildschirmfreie Zeit, ein warmes Fußbad oder leichte Dehnübungen bereiten Körper und Geist vor. Lesen oder ruhige Musik unterstützt den Übergang in den Schlaf.

Hilfsmittel wie Schlafmasken von MZOO, beruhigende Tees mit Kamille oder Lavendel und Aromadiffuser von doTERRA oder Primavera schaffen Atmosphäre. Beim Einsatz ätherischer Öle sind Sicherheitsaspekte wichtig, zum Beispiel Verträglichkeit und Dosierung.

Schlafhilfen-Apps mit Einschlafmusik und geführten Meditationen sollten Datenschutz respektieren und eine Offline-Funktion bieten. Die Verfügbarkeit deutscher Sprachoptionen erleichtert die Nutzung für Meditation für Anfänger.

Entspannung unterwegs und in Pausen

Im Alltag sind kurze Erholungsphasen entscheidend. Menschen, die bewusst kleine Rituale einbauen, schaffen Abstand zu Stress und laden Energie nach. Die folgenden Tipps zeigen, wie Pausen im Büro, Achtsamkeit Pendeln und kurze Entspannungsübungen im Alltag Platz finden.

Mini-Pausen im Büro effektiv nutzen

Geplante Unterbrechungen alle 60–90 Minuten helfen, den Kopf klar zu halten. Das Pomodoro-Prinzip eignet sich gut als Struktur.

Praktische Übungen sind einfach: Nacken- und Schulterdehnungen, Augenübungen gegen Bildschirmmüdigkeit und Handgelenksmobilisation. Wer sitzt, kann progressive Muskelentspannung in verkürzter Form durchführen.

Ergonomische Hilfen wie Sitzkissen von Ikea oder Nackenstützkissen von Tempur verbessern das Wohlbefinden. Kleine Massagegeräte wie der Theragun Mini oder Geräte von Beurer bieten schnelle Entspannung zwischendurch.

Achtsamkeit beim Pendeln oder in der Mittagspause

Das Pendeln lässt sich als Chance nutzen. Kurze Atemübungen vor dem Einsteigen beruhigen die Atmung. Achtsamkeit Pendeln bedeutet auch, bewusst zuzuhören, etwa Naturklänge oder beruhigende Podcasts.

Bei Fußwegen hilft Gehmeditation: Schritte zählen, Körperhaltung wahrnehmen, Atemrhythmus anpassen. In der Mittagspause sind 10–15 Minuten Aufenthalt im Freien effektiv. Ein Spaziergang in Parkanlagen reduziert Stress spürbar.

Apps wie Insight Timer oder 7Mind bieten deutsche Kurz-Audios für unterwegs. Solche Angebote erleichtern die Integration von Achtsamkeit in den Tagesablauf.

Kurzpraktiken für unterwegs: 3- bis 5-Minuten-Übungen

Kurzpraktiken sind ideal vor Meetings oder nach Konflikten. Eine 3-Minuten-Übung beginnt mit drei tiefen Atemzügen, dann folgt ein Fokus auf den Körper für 60 Sekunden.

Weitere Beispiele: verkürzte progressive Muskelentspannung, eine einfache Visualisierung eines ruhigen Ortes oder ein bewusstes Scannen von Schultern und Nacken. Solche kurzen Sequenzen zählen zu den kurzen Entspannungsübungen.

Praktische Gadgets unterstützen die Anwendung: kleine Aromasticks, tragbare USB-Diffuser oder stressreduzierende Handknetbälle. Diese Hilfsmittel erleichtern die sofortige Anwendung und machen die 3-Minuten-Übung greifbar.

Entspannung durch Umgebung und Ritualgestaltung

Eine ruhige Umgebung hilft dem Körper beim Abschalten. Wer einen klaren, gemütlichen Bereich schafft, findet leichter zu regelmäßiger Erholung. Kleine Veränderungen reichen oft, um einen echten entspannender Raum zu gestalten.

Schaffung entspannender Räume zu Hause

Kriterien für Wohlfühlen sind Ruhe, Ordnung und reduzierte Reizüberflutung. Bequeme Sitzflächen, wie ein Sessel von Ikea oder ein Lesesessel von Westwing, geben dem Raum Funktion.

Bei der Farbwahl helfen neutrale Töne. Natürliche Materialien und Pflanzen wie Bogenhanf oder Grünlilie verbessern die Luft und wirken beruhigend. Für kleine Wohnungen bieten Raumteiler eine einfache Methode, eine Oase abzutrennen.

Tägliche Rituale für Ruhe und Regelmäßigkeit

Rituale schaffen Stabilität im Alltag. Ein kurzes Morgenritual mit Atemübung und fünf Minuten Stretching setzt einen ruhigen Ton für den Tag.

Abendrituale wie das Handy weglegen, ein beruhigender Tee und Lesen signalisieren dem Gehirn Entspannung. Wer Rituale schaffen will, koppelt neue Abläufe an vorhandene Gewohnheiten, etwa nach dem Zähneputzen.

Habit-Tracker-Apps oder ein physischer Kalender unterstützen beim Dranbleiben. Regelmäßigkeit macht die Wirkung langfristig spürbar.

Einsatz von Klang, Licht und Düften zur Beruhigung

Klangtherapie nutzt White Noise, Naturklänge oder binaurale Beats zur Beruhigung. Kompakte Lautsprecher von Sonos oder JBL liefern sauberen Klang. Spezielle Geräte wie Muse bieten fokussierte Klangunterstützung.

Bei Licht wirkt warmes, dimmbares Licht am Abend entspannend. Für Morgenroutinen helfen Tageslichtlampen von Philips Hue oder Beurer, den zirkadianen Rhythmus zu stabilisieren. Solche Maßnahmen gehören zur Lichttherapie.

Düfte ergänzen die Atmosphäre. Aromatherapie mit Lavendel oder Bergamotte in hochwertigen Diffusern trägt zur Entspannung bei. Auf Bio-Qualität achten und bei Allergien vorsichtig testen.

Digitale Hilfsmittel und Produkte zur Unterstützung

Digitale Tools und Zubehör können das Entspannungsprogramm sinnvoll ergänzen. Nutzerinnen und Nutzer sollten auf Bedienbarkeit, Datenschutz und wissenschaftliche Belege achten, bevor sie investieren. Ein gezielter Blick auf Funktionen bringt Klarheit.

Bewertung von Meditations-Apps und Schlafhilfen

Bei der Meditations-Apps Bewertung zählen folgende Kriterien: Nutzerfreundlichkeit, deutschsprachige Inhalte, Studienlage und das Kostenmodell. Headspace bietet viele geführte Programme, Calm punktet mit umfangreichen Soundscapes.

7Mind richtet sich an deutschsprachige Anwenderinnen und Anwender. Insight Timer hat eine große Bibliothek und viele kostenlose Angebote. Schlafhilfen mit Einschlafgeschichten oder White-Noise sollten anhand von Nutzerfeedback in Deutschland geprüft werden.

Entspannungszubehör: Matten, Kissen, Aromadiffuser

Matten werden nach Material, Dicke und Rutschfestigkeit beurteilt. Manduka ist beliebt bei Yoga-Praktizierenden, Decathlon bietet kostengünstige Alternativen.

Meditationskissen wie Zafu stabilisieren die Sitzhaltung. Nackenstützkissen und Gewichtskissen unterstützen ruhigen Schlaf. Marken wie Emma sind bei Gewichtdecken bekannt.

Aromadiffuser Test hilft bei der Auswahl des passenden Typs. Ultraschallgeräte sind leise, Vernebler arbeiten ölfrei. Bei Duftölen gilt: Pflegeaufwand beachten und sichere Anwendung für Kinder und Haustiere gewährleisten.

Wearables zur Stressmessung: Funktionen und Nutzen

Wearables messen HRV, Schlafphasen und aktivieren Atemübungen. Apple Watch, Garmin, Fitbit und der Oura-Ring unterscheiden sich in Genauigkeit, Akkulaufzeit und App-Ökosystem.

Der praktische Nutzen liegt im Biofeedback: Trägerinnen und Träger erkennen Muster und bekommen Warnsignale bei erhöhter Belastung. Datenschutz und Messgrenzen sollten bedacht werden, damit Ergebnisse realistisch eingeordnet werden.

Integration von Entspannung in den Arbeitsalltag

Eine ruhige Arbeitsumgebung fördert Leistung und Wohlbefinden. Kleine Anpassungen im Tagesablauf schaffen Raum für echte Pausen. Das Ziel ist praktikable Entspannung am Arbeitsplatz, die sich leicht in den Rhythmus des Teams einfügt.

Strategien für Pausenmanagement am Arbeitsplatz

Pausenmanagement beginnt mit Planung: feste Zeiten im Kalender blocken und kurze Bewegungspausen einbauen. Pomodoro-Apps oder Kalender-Plugins helfen, konzentrierte Arbeitsphasen und befreiende Unterbrechungen zu strukturieren.

Praktische Maßnahmen sind geführte 5-Minuten-Pausen, eine Meetingkultur mit eingebauten Pausen und die Nutzung von Ruheräumen oder Außenflächen. Ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen reduzieren körperliche Belastung.

  • Kalender-Plugins und Pomodoro-Apps
  • Fußstützen, Schreibtischmatten, einfache Büroyoga-Impulse
  • Regelmäßige kurze Bewegungseinheiten

Kommunikation mit Kolleginnen und Vorgesetzten über Bedarf

Offene, sachliche Gespräche über Belastung schaffen Verständnis. Mitarbeitende sollten konkrete Vorschläge machen, etwa flexible Arbeitszeiten oder gelegentliche Homeoffice-Tage. Solche Lösungen unterstützen die Balance zwischen Leistung und Erholung.

Bei Gesprächen lohnt sich der Hinweis auf Produktivitäts- und Gesundheitsvorteile. Bei Bedarf informieren Betriebsrat oder Personalabteilung über Rechte und Unterstützung. Ärztliche Bescheinigungen können zusätzliche Klärung bringen.

Förderprogramme und betriebliche Angebote nutzen

Betriebliche Gesundheitsförderung bietet Kurse zu Achtsamkeit, Yoga und Mitarbeiterberatungsprogramme. Diese Angebote reduzieren Stress und stärken das Team. Krankenkassen fördern oft Präventionskurse nach §20 SGB V.

Beschäftigte finden Angebote über die Personalabteilung oder das betriebliche Gesundheitsmanagement. Zur Erfolgsmessung dienen Teilnahmezahlen und Zufriedenheitsbefragungen.

Gute Kommunikation Stress reduziert, strukturierte Pausenmanagement stärkt die Resilienz, und betriebliche Gesundheitsförderung verankert langfristige Entspannung am Arbeitsplatz.

Langfristige Gewohnheiten und Erfolgskontrolle

Langfristige Gewohnheiten Entspannung entstehen durch kleine, konstante Schritte. Das Kaizen-Prinzip und Habit Formation helfen dabei, neue Praktiken an bestehende Routinen zu koppeln. Ein konkreter 8-Wochen-Plan kann mit täglich 3 Minuten Atemübung starten, dann schrittweise auf 10 Minuten Meditation wachsen und schließlich ein Abendritual integrieren.

Zur Unterstützung eignen sich Habit-Tracker-Apps wie Coach.me oder Habitica sowie analoge Tools wie das Bullet Journal. Solche Hilfen machen Fortschritte sichtbar und fördern die Motivation. Regelmäßige kurze Reviews—wöchentlich und monatlich—ermöglichen Anpassungen und beugen Stillstand vor.

Erfolgskontrolle Stressreduktion gelingt durch klare Metriken: subjektive Wohlbefindensskalen, Schlafqualität, HRV-Daten von Wearables und die Anzahl stressfreier Tage. Bei Plateaus hilft Variieren der Techniken, neue Kurse oder Gruppenunterstützung. Bei Bedarf ergänzen professionelle Coaching- oder Therapiesitzungen die Eigenkontrolle.

Für Nachhaltigkeit ist die Integration in Ernährung, Bewegung und Sozialleben entscheidend. Eine realistische Kosten-Nutzen-Abwägung klärt, ob Investitionen in Wearables oder Diffuser sinnvoll sind. Langfristig führt konsequente Habit Formation zu stabilerer Resilienz und messbarer Reduktion von Stresssymptomen über Monate und Jahre.

FAQ

Wie lässt sich Entspannung realistisch in einen vollen Alltag mit Beruf, Pendeln und Familie integrieren?

Kleine, regelmäßige Maßnahmen wirken am zuverlässigsten. Er beginnt mit kurzen Übungen von drei bis zehn Minuten: Atemübungen am Morgen, eine 5‑Minuten‑Pause nach 60–90 Minuten Arbeit und eine kurze Gehmeditation in der Mittagspause. Dazu empfiehlt er simple Rituale wie 30–60 Minuten bildschirmfreie Zeit am Abend. Solche Mini‑Gewohnheiten lassen sich mit bereits vorhandenen Abläufen verknüpfen (z. B. nach dem Zähneputzen) und führen über Wochen zu spürbaren Verbesserungen von Schlaf und Konzentration.

Welche Atemtechniken helfen schnell, und welche Hilfsmittel braucht man dafür?

Bewährte Methoden sind 4‑4‑8‑Atmung, Box‑Breathing und Wechselatmung (Nadi Shodhana). Sie beruhigen das Nervensystem und senken die Herzfrequenz. Für den Einstieg genügen ruhiger Sitz und ein Timer oder eine Meditations‑App. Gute Kopfhörer von Bose, Sony oder Anker verbessern geführte Sessions, während Apps wie Headspace, Calm oder 7Mind deutschsprachige Anleitungen und kurze Programme bieten.

Wie funktioniert Progressive Muskelentspannung zu Hause, und welche Produkte erleichtern die Praxis?

Jacobsons Technik führt systematisch durch Anspannen und Entspannen einzelner Muskelgruppen, ideal als 10–20‑minütige Einheit vor dem Schlafen. Ein weiche Yogamatte (z. B. Manduka) oder eine Entspannungsmatte erhöht den Komfort. Für Anfänger sind geführte Audioanleitungen hilfreich; ein Meditationskissen (Zafu) kann die Sitzhaltung unterstützen.

Welche Maßnahmen helfen beim Einschlafen und welche Produkte sind empfehlenswert?

Ritualisierung ist entscheidend: 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen Bildschirme ausschalten, warme Füße, Lesen oder leichte Dehnungen. Ergänzend wirken Lavendel‑ oder Kamillentee, Schlafmasken wie von MZOO und Aromadiffuser von Primavera oder doTERRA mit geeigneten Ölen. Schlaf‑Apps mit Einschlafmeditationen oder White‑Noise‑Tracks können unterstützen; dabei sollte auf Datenschutz und deutsche Sprachoptionen geachtet werden.

Wie nutzt man kurze Pausen im Büro effektiv für Entspannung?

Kurze, geplante Pausen nach dem Pomodoro‑Prinzip (alle 60–90 Minuten) helfen. In 3–5 Minuten lassen sich Nacken‑ und Schulterdehnungen, Augenübungen und eine verkürzte progressive Entspannung durchführen. Ergonomische Hilfen wie Sitzkissen oder Nackenstützen (Tempur, Ikea) sowie kleine Massagegeräte (Theragun Mini, Beurer) verbessern das Wohlbefinden während des Arbeitstags.

Welche Übungen eignen sich beim Pendeln oder in der Mittagspause?

Atemfokussierte Kurzübungen, bewusstes Zuhören beruhigender Podcasts oder Gehmeditationen auf dem Weg zur Arbeit reduzieren Stress effektiv. Eine 10–15‑minütige Pause für einen Spaziergang im Stadtgrün senkt Cortisol und verbessert die Stimmung. Apps wie Insight Timer oder 7Mind bieten kurze, deutsche Achtsamkeits‑Tracks für unterwegs.

Wie kann die Wohnung so gestaltet werden, dass sie Entspannung fördert?

Ruhe, Ordnung und reduzierte Reize sind zentral. Neutrale Farben, natürliche Materialien und Pflanzen wie Bogenhanf oder Grünlilie schaffen Atmosphäre. Bequeme Sitz‑ oder Liegeflächen (Ikea, Westwing) und Raumteiler helfen in kleinen Wohnungen. Klang, Licht und Düfte ergänzen: dimmbares, warmes Licht (Philips Hue), Naturklänge oder White Noise und hochwertige ätherische Öle (Primavera, Farfalla) in einem Ultraschall‑Diffuser unterstützen die Entspannung.

Welche digitalen Hilfsmittel lohnen sich und worauf sollte man bei Apps achten?

Meditations‑Apps wie Headspace, Calm, 7Mind und Insight Timer bieten unterschiedliche Stärken. Wichtige Kriterien sind Benutzerfreundlichkeit, deutsche Inhalte, wissenschaftliche Basis, Datenschutz und Kostenmodell. Schlafhilfen sollten Offline‑Optionen und seriöse Bewertungen haben. Wearables wie Garmin, Apple Watch, Fitbit oder Oura liefern HRV‑ und Schlafdaten zur Selbstwahrnehmung, jedoch mit Einschränkungen bei Messgenauigkeit und Datenschutz.

Wie können Beschäftigte Entspannung im Arbeitsalltag durchsetzen und welche betrieblichen Angebote gibt es?

Pausen blocken, ergonomische Arbeitsplätze einrichten und kurze, geführte Pausen in den Kalender integrieren sind sinnvolle Strategien. In Gesprächen mit Vorgesetzten helfen konkrete Vorschläge (flexible Zeiten, Homeoffice‑Tage). Betriebliche Angebote wie BGM‑Kurse, Yoga im Betrieb oder EAPs sowie Präventionskurse nach §20 SGB V werden oft von Krankenkassen gefördert und sind gute Ressourcen.

Wie baut man langfristig eine nachhaltige Entspannungspraxis auf und wie misst man Erfolg?

Erfolgreich ist die Praxis in kleinen, konsistenten Schritten (Kaizen, Habit Stacking). Ein 8‑Wochen‑Plan mit progressivem Aufbau (3 Minuten → 10 Minuten) hilft. Zur Erfolgskontrolle eignen sich subjektive Wohlbefindensskalen, Schlafqualität, HRV‑Daten aus Wearables und regelmäßige Reflexionen (wöchentlich, monatlich). Bei Plateaus empfiehlt sich Variation der Techniken, Austausch in Gruppen oder professionelle Unterstützung.

Wie geht man mit Rückschlägen oder Phasen ohne sichtbare Fortschritte um?

Rückschläge sind normal. Er empfiehlt, Ziele zu reduzieren, Methoden anzupassen und Akzeptanz zu üben. Tagebuchführung, kleine SMARTe Ziele (z. B. täglich 3 Minuten Atemübung) und das Einbauen von Belohnungen stabilisieren Motivation. Bei anhaltenden Problemen sollte fachliche Hilfe durch Psychotherapeuten oder Coaches in Anspruch genommen werden.
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