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Welche Nebenkosten entstehen beim Hauskauf in der Schweiz?

3 Min. Lesezeit
Nebenkosten beim Hauskauf

Beim Hauskauf in der Schweiz zahlst du nicht nur den vereinbarten Kaufpreis. Zu den wichtigsten Nebenkosten beim Hauskauf gehören Ausgaben für das Notariat, den Grundbucheintrag, kantonale Steuern und den Schuldbrief.

Auch die Hypothekarfinanzierung, eine Maklerprovision oder fachliche Beratung können das Budget belasten. Wie hoch die Kaufnebenkosten Schweiz ausfallen, hängt vom Kanton, vom Kaufpreis und von deiner Finanzierungsstruktur ab.

Plane diese Beträge früh ein. Denn die Hauskauf Schweiz Kosten werden nicht immer vollständig durch eine Hypothek gedeckt. So erhältst du beim Immobilienkauf Schweiz eine realistische Übersicht und vermeidest finanzielle Überraschungen.

Nebenkosten beim Hauskauf: Diese Gebühren erwarten dich

Beim Kauf eines Hauses fallen neben dem Kaufpreis mehrere Gebühren an. Die Höhe hängt vom Kanton, vom Kaufpreis und von deiner Finanzierung ab. Plane diese Kosten früh ein, damit dein Budget realistisch bleibt.

Notariatskosten und Gebühren für den Grundbucheintrag

Für die öffentliche Beurkundung des Kaufvertrags brauchst du ein Notariat. Die Notariatskosten Hauskauf Schweiz richten sich meist nach kantonalen Tarifen und teilweise nach dem Kaufpreis.

Nach der Unterzeichnung wird der Eigentumswechsel im Grundbuch eingetragen. Dafür entstehen Grundbuchgebühren. Je nach Kanton teilen sich Käufer und Verkäufer diese Kosten oder tragen sie nach einer eigenen Vereinbarung.

Handänderungssteuer und weitere kantonale Abgaben

Beim Eigentumswechsel kann eine Handänderungssteuer anfallen. Die Handänderungssteuer Schweiz ist kantonal geregelt und wird nicht überall gleich berechnet.

Einige Kantone verlangen stattdessen eine Gebühr. Für selbst genutztes Wohneigentum gibt es teils Vergünstigungen oder Ausnahmen. Prüfe die Vorgaben deines Wohnkantons vor der Vertragsunterzeichnung.

Kosten für Schuldbrief, Finanzierung und Hypothek

Für eine Hypothek benötigst du in der Regel einen Schuldbrief. Seine Errichtung oder Erhöhung verursacht Schuldbriefkosten sowie weitere Notariats- und Grundbuchgebühren.

Die Bank kann für die Prüfung der Hypothek, die Bewertung des Hauses und die Erstellung der Unterlagen Gebühren verlangen. In deine Finanzplanung gehören zudem die laufenden Hypothekarzinsen. Ihre Höhe hängt von Modell, Laufzeit und Zinssatz ab.

Maklerprovision und mögliche Beratungskosten

Wird das Haus durch einen Makler vermittelt, kann eine Maklerprovision Immobilie anfallen. Wer diese bezahlt, steht im Maklervertrag. Je nach Vereinbarung trägt sie der Käufer, der Verkäufer oder beide Parteien.

Weitere Ausgaben entstehen durch eine unabhängige Finanzberatung oder die rechtliche Prüfung des Kaufvertrags. Eine Gebäudeanalyse und ein Gutachten können sich lohnen, wenn Zustand oder Wert der Immobilie nicht klar sind.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in der Schweiz?

Die Höhe der Kaufnebenkosten hängt vom Kanton, vom Objekt und von deiner Finanzierung ab. Als grobe Planungsgrösse gelten oft drei bis fünf Prozent des Kaufpreises. Dieser Wert ist keine feste Regel für die gesamte Schweiz.

Bei einem Kaufpreis von 1’000’000 Franken entsprechen drei bis fünf Prozent rund 30’000 bis 50’000 Franken. Die Immobilienkosten Schweiz können höher ausfallen, wenn eine Handänderungssteuer, ein neuer Schuldbrief oder eine Maklerprovision anfällt.

Wenn du die Kaufnebenkosten berechnen möchtest, prüfe die wichtigsten Positionen einzeln:

  • Notariats- und Grundbuchgebühren
  • Handänderungssteuer und kantonale Abgaben
  • Kosten für Schuldbrief und Hypothek
  • Makler- oder Beratungskosten

Für dein Budget Hauskauf zählt nicht nur der Kaufpreis. Prüfe die Gebührenordnung des zuständigen Kantons sowie die Tarifangaben des Notariats und des Grundbuchamts. Frage deine Bank nach allen Finanzierungskosten.

Achte auf die Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer. Einzelne Beträge werden geteilt, andere zahlst du allein. Kläre bei jeder Offerte, ob die ausgewiesenen Gebühren beim Immobilienkauf inklusive oder exklusive Mehrwertsteuer gelten.

Nebenkosten beim Hauskauf richtig berechnen und finanzieren

Bevor du den Kaufvertrag unterschreibst, solltest du alle Nebenkosten kalkulieren. Trenne den Kaufpreis klar von Notariatskosten, Grundbuchgebühren, Handänderungssteuer, Schuldbriefkosten, Bankgebühren sowie Makler- und Beratungskosten. Eine vollständige Kostenaufstellung Hauskauf zeigt dir, welcher Betrag tatsächlich nötig ist.

Besprich den Finanzierungsplan Immobilie früh mit deiner Bank. Kläre, welche Eigenmittel du für den Hauskauf in der Schweiz einbringen musst. Bei selbst bewohnten Immobilien darf ein Teil dieser Mittel nicht aus der beruflichen Vorsorge stammen.

Kaufnebenkosten deckt die Hypothek oft nicht oder nur teilweise. Du solltest sie daher mit liquiden Mitteln bezahlen können. Lass dir von Notariat, Grundbuchamt und Kreditgeber eine schriftliche Kostenschätzung geben, bevor du die Hypothek finanzieren lässt.

Plane zusätzlich Reserven für Umzug, Renovationen, Versicherungen, Unterhalt und Reparaturen ein. So bleibt deine Liquidität auch nach dem Eigentumsübergang stabil. Ein gut geplanter Finanzierungsplan Immobilie schützt dich vor unerwarteten Engpässen.