Wie entdeckt man die Tempel von Angkor in Kambodscha?

Wie entdeckt man die Tempel von Angkor in Kambodscha?

Inhaltsangabe

Dieser praktische Reiseführer erklärt, wie entdeckt man die Tempel von Angkor in Kambodscha und richtet sich an Reisende aus Deutschland, Paare, Alleinreisende und Fotoenthusiasten.

Er bietet klare Tipps zum Angkor Tempel entdecken, zur Siem Reap Reise und zum Angkor Wat Besuch. Leser erhalten Orientierung zu Anreise, Tickets, Ausrüstung und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Der Text vergleicht geführte Touren mit individueller Erkundung, empfiehlt vertrauenswürdige Tuk-Tuk-Fahrer, lizenzierte Guides und verlässliche Fahrrad- sowie E-Bike-Anbieter.

Als Kambodscha Tempel Guide verspricht der Beitrag praxisnahe Hinweise zu Sicherheit, Nachhaltigkeit, Unterkünften und Restaurants in Siem Reap.

Wie entdeckt man die Tempel von Angkor in Kambodscha?

Ein kurzer Einstieg informiert über die bemerkenswerte Mischung aus Geschichte, Religion und Architektur, die Besucher in Siem Reap erwartet. Das Gebiet bietet weit mehr als beeindruckende Steintürme; es zeigt die komplexe Wasserversorgung des Khmer-Reiches und Spuren von jahrhundertelanger Kunstfertigkeit.

Kurzer Überblick über Angkor und seine Bedeutung

Angkor war das Herz des Khmer-Reiches vom 9. bis zum 15. Jahrhundert. Monumentale Bauten, ausgefeilte Bewässerungssysteme und religiöse Anlagen prägten die Gesellschaft.

Der internationale Status als UNESCO-Weltkulturerbe Angkor seit 1992 stärkt Schutz und Forschung. Agenturen wie die APSARA Authority und die École française d’Extrême-Orient koordinieren Restaurierungen.

Heute fungieren viele Tempel als nationale Symbole Kambodschas. Besucher erkennen hinduistische und buddhistische Einflüsse in Reliefs, Skulpturen und Raumaufteilungen.

Beste Reisezeit für Besuch und Fotografie

Die Trockenzeit von November bis April gilt als beste Reisezeit Angkor. Geringere Niederschläge machen Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsaufnahmen deutlich planbarer.

In der Regenzeit von Mai bis Oktober zeigt sich die Landschaft in üppigem Grün. Weniger Touristen erlauben ruhigere Motive, trotz schlammiger Wege und wechselhaftem Wetter.

Für Fotografen sind die frühen Morgenstunden und das späte Nachmittagslicht am wertvollsten. Die goldene Stunde vor Sonnenaufgang eignet sich besonders für Reflektionen am Wasser.

Wichtige Eintrittsregelungen und Ticketarten

Angkor Eintrittskarten werden als Angkor Pass angeboten. Es gibt Pässe für 1, 3 und 7 Tage, die von Angkor Enterprise ausgestellt werden.

Beim Kauf ist ein Passfoto erforderlich. Tickets werden beim Betreten der Anlagen gescannt, um Zugang und Gültigkeit zu prüfen.

  • 1-Tag-Pass: Kurzbesuch oder straffer Zeitplan.
  • 3-Tage-Pass: Beliebte Wahl für gezielte Erkundungen.
  • 7-Tage-Pass: Für intensive Studien und entspannte Fototouren.

Besucher sollten Kleidungsvorschriften beachten; Schultern und Knie sollten in heiligen Bereichen bedeckt sein. Lokale Führer informieren über tagesaktuelle Zutrittsbeschränkungen und Restaurierungszonen.

Planung der Anreise nach Siem Reap und Transport zu den Tempeln

Die Wahl der Anreise bestimmt oft den ersten Eindruck von Kambodscha. Für Reisende aus Deutschland sind Umsteigeverbindungen üblich. Verbindungen über Doha mit Qatar Airways, Bangkok mit Thai Airways oder Bangkok Airways, Singapur mit Singapore Airlines, Kuala Lumpur mit Malaysia Airlines und Ho-Chi-Minh-Stadt mit Vietnam Airlines bieten praktikable Routen.

Reisezeiten liegen meist zwischen 14 und 20 Stunden, abhängig von den Umsteigezeiten. Abflüge erfolgen häufig ab Frankfurt, München oder Berlin. Vor der Abreise prüft man am besten aktuellen Visabestimmungen; deutsche Staatsbürger nutzen E-Visum oder Visa-on-Arrival.

Flüge aus Deutschland und typische Verbindungen

Direktflüge nach Siem Reap sind selten. Oft kombiniert man nationale und regionale Airlines für die Siem Reap Anreise. Die Praxis zeigt: Flugpreise und Umsteigezeiten variieren stark.

Reisende sollten Handgepäck, Anschlusszeiten und mögliche Visapflichten beachten. Ein früher Check der Verbindungen hilft beim Planen der Tages- und Tempeltouren.

Vor-Ort-Transport: Taxi, Tuk-Tuk, Fahrrad und E-Bike

Vor Ort entscheidet die gewünschte Flexibilität über das Transportmittel. Tuk-Tuk Angkor bleibt die populärste Wahl für kurze Fahrten und Tempeltouren. Fahrer bieten oft Tagesmieten mit Pausen an und verhandeln Preise vorab.

Für längere Strecken sind Taxis oder private Fahrer komfortabler. Sie sind häufig klimatisiert und ermöglichen entspanntere Fahrten zwischen Hotel und Parkeingang.

Aktive Besucher nutzen Fahrradverleih Siem Reap, um kleinere Tempelgruppen zu entdecken. Diese Option eignet sich besonders in der Trockenzeit und für Gäste mit ausreichender Kondition.

E-Bike Angkor erweitert die Reichweite ohne starke Anstrengung. E-Bikes sind praktisch, wenn Zeit knapp ist und trotzdem viel erkundet werden soll.

Tipps zum Mieten von Fahrzeugen und Sicherheitsaspekte

Beim Mieten empfiehlt sich die Wahl etablierter Anbieter. Viele Hotels und lokale Reisebüros vermitteln verlässliche Tuk-Tuk-Fahrer oder zertifizierte Verleiher.

  • Vor Fahrtbeginn Preis oder Tagespauschale schriftlich oder per Messaging bestätigen.
  • Auf Versicherungsbedingungen achten, besonders bei Motorradmiete.
  • Helm tragen bei Motorrädern; Schutz vor Sonne und ausreichend Wasser einplanen.

Straßen im Park sind teilweise unbefestigt. Nach Regen kann es rutschig werden. Deshalb passt man Fahrweise und Fahrzeugwahl den Bedingungen an.

Trinkgeld für Fahrer ist üblich. Eine fair ausgehandelte Pauschale schafft klare Verhältnisse und entspannt die Tourplanung.

Die wichtigsten Tempel von Angkor: Must-See Sehenswürdigkeiten

Wer Angkor besucht, trifft auf Bauwerke mit starker Symbolik und überraschenden Details. Die folgenden Kurzporträts helfen bei der Tagesplanung und zeigen, worauf Besucher achten sollten. Kurze Hinweise zu Fotospots und Verhalten runden die Empfehlungen ab.

Angkor Wat gilt als Herzstück des Komplexes. Die Angkor Wat Architektur zeigt fünf zentrale Türme, die den mythischen Berg Meru symbolisieren. Der Tempel wurde im 12. Jahrhundert von König Suryavarman II. errichtet und diente ursprünglich Vishnu-Anbetungen.

Die kunstvollen Basreliefs erzählen Szenen wie die Schlacht von Kurukshetra und zahlreiche Apsara-Darstellungen. Für Sonnenaufgangsbilder empfiehlt sich eine Ankunft vor 6 Uhr. Besucher sollten ausgeschilderte Wege nutzen und Andachtsbereiche respektieren.

Angkor Thom bildet eine befestigte Stadt mit monumentalen Toren und breiten Alleen. Ein kompakter Angkor Thom Guide hilft, die wichtigsten Punkte wie die Terrasse der Elefanten und das Südtor zu finden.

Im Zentrum liegt der Bayon-Tempel mit seinen markanten Bayon Gesichter. Diese überlebensgroßen Gesichter wirken beruhigend und geheimnisvoll. Die dichten Reliefs zeigen Alltagsszenen und Schlachten und verlangen Geduld beim Fotografieren wegen der engen Gänge.

Ta Prohm beeindruckt durch den Dschungel-Charme. Massive Wurzeln von Ficus und Tetrameles umschlingen Mauern und bilden ikonische Kompositionen, die viele Besucher anziehen.

Bekannte Ta Prohm Fotospots sind das südliche Tor mit der überragenden Wurzel sowie verwachsene Korridore. Morgen- oder Spätnachmittagslicht liefert das beste Motivlicht. Vorsicht gilt bei rutschigen Wurzeln und abgesperrten Bereichen.

  • Kurze Besuchsstrategie: Früh beginnen, Bayon ruhig außerhalb der Stoßzeiten aufsuchen.
  • Fototipps: Perspektiven wechseln, Details der Basreliefs suchen.
  • Respekt: Keine Kletterversuche und die Schutzzonen beachten.

Geführte Touren versus individuelle Erkundung

Die Wahl zwischen einer geführten Angkor Tour und eigener Erkundung hängt von Zeit, Interesse und Reisestil ab. Manche Reisenden schätzen fachliche Erklärungen und praktische Abläufe. Andere bevorzugen Flexibilität und individuelle Fotomotive.

Vorteile einer geführten Tour mit lokalem Guide

Ein lizenzierter Guide liefert historischen Kontext, erklärt Reliefs und berichtet von Restaurierungsmaßnahmen. Das vertieft das Verständnis und macht Details sichtbar, die bei selbstständiger Besichtigung oft übersehen werden.

Guides kennen die beste Reihenfolge für Sonnenaufgang und -untergang. Sie zeigen ruhigere Wege und Insider-Perspektiven. Hotels und Bewertungsportale helfen bei der Wahl einer seriösen geführten Angkor Tour.

Tipps für selbstorganisierte Routenplanung

  • Wählen zwischen Small Circuit und Grand Circuit je nach Zeit und Kondition.
  • Start am Morgen bei Angkor Wat, Pause zur Mittagszeit, Nachmittags Bayon oder Ta Prohm planen.
  • Offline-Karten und gedruckte Parkpläne bereithalten, Trinkpausen sowie Toilettenstandorte einplanen.
  • Budget vergleichen für Tuk-Tuk, E-Bike und Eintritt; eine klare Tagesplanung reduziert Stress.

Empfehlungen für private Fahrer und Tagesausflüge

Ein privater Fahrer Siem Reap bringt Flexibilität für spontane Fotostopps, Marktbesuche und lokale Restaurants. Tagespauschalen sind üblich, Sprit und Wartezeiten sollten vorab geklärt werden.

Wer Kultur kombinieren möchte, wählt einen Tagesausflug Angkor mit Tonle Sap oder einem Handwerksdorf. Seriöse Anbieter finden sich über Hotels, registrierte Agenturen und geprüfte Bewertungen.

Praktische Reiseausrüstung und Vorbereitung für Angkor

Bei der Planung für einen Besuch der Tempel sind praktische Entscheidungen wichtig. Eine gut durchdachte Packliste Angkor hilft, lange Tage im Freien komfortabel und respektvoll zu gestalten. Kurze Orientierung vor Ort erspart Zeit und schützt Ausrüstung, Gesundheit und Kulturstätten.

Angemessene Kleidung und Verhaltensregeln in religiösen Stätten

Besucher sollten Kleidung Angkor Tempel gegenüber respektvoll wählen. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, etwa durch leichte lange Hosen, T‑Shirts oder einen Sarong als flexible Option.

Beim Betreten heiliger Bereiche ist Rücksicht wichtig. Kein Aufstellen von Stühlen oder Leitern für Fotos. Abstand zu Mönchen wahren und Fotografieren bei Andachten mit Bedacht vornehmen.

Bequeme, rutschfeste Schuhe sind empfehlenswert. Einige Tempel verlangen das Ausziehen der Schuhe in bestimmten Bereichen, deshalb ist schnelles An- und Ausziehen praktisch.

Wasser, Sonnenschutz und Insektenschutz

Hydration ist zentral: 2–3 Liter Wasser pro Person pro Tag für Tagesausflüge. Wiederverwendbare Trinkflaschen und einfache Wasserfilter sind sinnvoll.

Sonnenschutz Kambodscha erfordert ein breitkrempiges Hut, Sonnenbrille und wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. UV‑Schutzkleidung bietet zusätzlichen Schutz bei langen Rundgängen.

Insektenschutz Siem Reap sollte nicht fehlen. DEET- oder Icaridin-basierte Repellentien schützen zuverlässig. Moskitonetze in Unterkünften und Antihistaminika in der Reiseapotheke sind nützlich.

Eine kleine Reiseapotheke rundet die Vorbereitung ab: Pflaster, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel, Elektrolyte und Impfberatung vor Abreise prüfen.

Technik und Fotoausrüstung für verschiedene Lichtverhältnisse

Fotoausrüstung Angkor sollte auf die Motive abgestimmt sein. Empfehlenswert sind DSLR oder spiegellose Kamera, Standard‑Zoom (24–70mm) und Weitwinkel (16–35mm). Ein Teleobjektiv (70–200mm) bringt Details nah heran.

Leichtes Reisestativ ist hilfreich bei Sonnenauf- und -untergang. Ersatzbatterien, mehrere Speicherkarten und ein Mikrofasertuch zur Objektivreinigung gehören in die Tasche.

Smartphones wie iPhone oder Samsung Galaxy leisten viel. Zusatzobjektive und eine Powerbank machen sie flexibel. Equipment gehört in gepolsterte, trockene Taschen. Silica‑Gel hilft gegen Feuchtigkeit.

Regelmäßige Backups, idealerweise auf externe Festplatte oder Cloud, schützen Bilder. RAW‑Aufnahme erlaubt bessere Nachbearbeitung und mehr Detailkontrolle.

Sicherheits- und Nachhaltigkeitstipps für Besucher

Wer die Tempel von Angkor erkundet, sollte auf Sicherheit und auf den Erhalt der Stätten achten. Ein bewusster Besuch reduziert Schäden an empfindlichen Reliefs und schützt die Besucher selbst. Kurze Hinweise helfen, respektvoll zu reisen und die Umgebung langfristig zu bewahren.

Respektvolle Verhaltensweisen

Nicht berühren: Empfindliche Steinreliefs, lose Steine und restaurierte Bereiche dürfen nicht angefasst oder betreten werden. Fotoregeln einhalten und Drohnen nur mit Genehmigung einsetzen. Müll vermeiden, wiederverwendbare Flaschen nutzen und Abfall ordnungsgemäß entsorgen.

Vermeidung von Überfüllung

Besuchszeiten Angkor planen: Frühaufsteher profitieren vom Sonnenaufgang und von weniger Menschen. Nachmittage sind oft ruhiger. Große Anlagen auf mehrere Tage verteilen, Pausen einlegen und alternative Routen wählen, zum Beispiel Banteay Kdei oder Beng Mealea.

Reservierte Touren mit kleinen Gruppen oder privaten Guides reduzieren Gedränge. Wer abseits der Hauptpfade spaziert, bleibt auf markierten Wegen und folgt den Hinweisen lokaler Ranger.

Lokale Gemeinschaften stärken

Beim Einkauf auf Handwerksmärkte und Fair-Trade-Produkte achten, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Community-Projekte, kulturelle Vorführungen und seriöse NGOs besuchen. Vor Spenden und Freiwilligenarbeit die Transparenz und Wirkung der Projekte prüfen.

Nachhaltiger Tourismus Angkor fördern durch die Wahl öko-zertifizierter Unterkünfte und emissionsreduzierter Transportoptionen wie E-Bikes. Verantwortlicher Tourismus Siem Reap beginnt mit der Entscheidung, lokale Anbieter zu wählen und die Kultur mit Respekt zu behandeln.

Unterkünfte, Restaurants und praktische Tipps für den Aufenthalt in Siem Reap

Siem Reap bietet für jeden Geschmack passende Unterkünfte Siem Reap: Von luxuriösen Resorts mit Pool und Spa bis zu preiswerten Hostels nahe der Pub Street. Wer fragt, wo übernachten Siem Reap, sollte die Lage beachten: Ruhige Vororte sind entspannter, während zentrale Hotels schnellen Zugang zu Restaurants Siem Reap und Nachtmärkten bieten.

Die lokale Küche ist ein Highlight. Khmer Küche Siem Reap zeigt sich in Amok, Lok Lak und frischen Fischgerichten vom Tonle Sap. Besucher finden echte Aromen an belebten Straßenständen und Märkten, während gehobene Restaurants fusionierte Varianten anbieten. Bei Straßenessen empfiehlt es sich, gut besuchte Stände zu wählen.

Praktische Siem Reap Reisetipps: US-Dollar wird weit akzeptiert, Riel dient als Wechselgeld und Kreditkarten funktionieren in größeren Häusern. Lokale SIM-Karten von Smart oder Metfone lassen sich am Flughafen kaufen. Für die Tempelplanung rechnen Reisende mit 10–20 Minuten Tuk-Tuk-Transfer von vielen Hotels.

Neben den Tempeln lohnen Tonle Sap-Bootstouren, Kochkurse und Khmer-Tanzaufführungen. Frühzeitige Buchung in der Hochsaison, Bewertungen prüfen und flexible Stornierungen wählen, sorgt für weniger Stress. Wer Hygienetipps beachtet und sun- sowie insektenschutz nutzt, erlebt Siem Reap sicher und genussvoll.

FAQ

Wie plant man die Anreise zu den Tempeln von Angkor am besten?

Die meisten Reisenden fliegen über Drehkreuze wie Doha, Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur nach Siem Reap. Direktflüge aus Deutschland sind selten; die Reisezeit liegt oft zwischen 14 und 20 Stunden inklusive Stopps. Vor Abreise sollte er die Visabestimmungen prüfen (E‑Visum oder Visa‑on‑Arrival) und Impfempfehlungen beachten. Bei der Flugbuchung lohnt es sich, Anschlusszeiten realistisch zu planen und Anbieter wie Qatar Airways, Singapore Airlines oder Thai Airways zu vergleichen.

Wann ist die beste Zeit für Fotografie und Besuche in Angkor?

Die Trockenzeit von November bis April bietet beständige Lichtverhältnisse und weniger Regen – ideal für Sonnenaufgangsaufnahmen an Angkor Wat. Die Regenzeit (Mai–Oktober) bringt üppiges Grün und dramatische Wolkenstimmungen bei geringerer Besucherzahl. Für die besten Reflexionen am Westbaray empfiehlt er die goldene Stunde vor Sonnenaufgang; für weiches Seitenlicht sind frühe Morgenstunden und spätes Nachmittagslicht empfehlenswert.

Welche Angkor‑Tickets gibt es und was muss man beachten?

Es gibt 1‑, 3‑ und 7‑Tages‑Pässe, ausgestellt von Angkor Enterprise. Bei Ausstellung wird ein Passfoto verlangt und die Karte wird beim Eintritt gescannt. Preise können sich ändern, deshalb sollte er die aktuellen Gebühren vor Abreise prüfen. In heiligen Bereichen gilt eine Kleiderordnung (Schultern und Knie bedeckt) und Besucher müssen respektvoll mit Mönchen und Zeremonien umgehen.

Ist ein lokaler Guide sinnvoll oder reicht die eigene Erkundung?

Ein lizenzierter Guide liefert historischen Kontext, erklärt Reliefsymbolik, kennt die besten Zeiten und weniger überlaufenen Bereiche und kann logistische Abläufe erleichtern. Für Fotografie‑Interessierte und Kulturinteressierte ist das oft wertvoll. Selbstorganisierte Besucher profitieren hingegen von Flexibilität und individueller Route — etwa Small Circuit oder Grand Circuit. Beide Varianten sind beliebt; oft empfiehlt sich eine Kombination: ein oder zwei geführte Tage und zusätzliche selbstorganisierte Erkundungen.

Wie bewegt man sich vor Ort — Tuk‑Tuk, Fahrrad oder E‑Bike?

Tuk‑Tuks sind die gebräuchlichste Option für Tempeltouren, sie sind preiswert und bieten Fahrer mit Ortskenntnis. E‑Bikes sind ideal für längere Strecken mit weniger Anstrengung, besonders in der Trockenzeit. Fahrräder eignen sich für kürzere Routen und aktive Reisende. Für Komfort und Klimaanlage sind Taxis oder private Fahrer besser geeignet. Vor Fahrtantritt sollte er Preis oder Tagespauschale vereinbaren und auf verlässliche Anbieter/Ausleiher achten.

Welche Tempel darf man auf keinen Fall verpassen?

Angkor Wat ist der Höhepunkt wegen seiner grandiosen Architektur und Reliefs. Angkor Thom mit dem Bayon‑Tempel ist berühmt für die zahlreichen Gesichter und eindrucksvollen Reliefs. Ta Prohm besticht durch die verwachsenen Baumwurzeln und die dschungelartige Atmosphäre. Ergänzend lohnen sich weniger besuchte Anlagen wie Banteay Kdei oder Beng Mealea für ruhigere Fotomotive.

Welche Ausrüstung sollte ein Fotograf mitnehmen?

Für überzeugende Aufnahmen empfiehlt sich eine spiegellose Kamera oder DSLR, ein Weitwinkel (16–35mm), ein Standard‑Zoom (24–70mm) und ein Tele (70–200mm). Ein leichtes Reisestativ, Polfilter, Ersatzbatterien und ausreichend Speicherkarten sind wichtig. Smartphones wie iPhone oder Samsung Galaxy mit Powerbank und optionalen Objektivaufsätzen sind praktikable Alternativen. Equipment sollte hitze‑ und feuchtigkeitsgerecht geschützt werden (gepolsterte Taschen, Silica‑Gel).

Worauf muss man in religiösen Bereichen achten?

Schultern und Knie sollten bedeckt sein; Sarongs sind eine flexible Option. Respekt vor Mönchen und Zeremonien ist Pflicht. Empfindliche Reliefs und restaurierte Bereiche nicht berühren oder besteigen. Aufdringliche Posen und das Aufstellen von Leitern oder Stühlen in heiligen Zonen sind tabu. Drohnenflüge sind ohne Genehmigung nicht erlaubt.

Welche Sicherheits‑ und Gesundheitsvorkehrungen sind sinnvoll?

Er sollte ausreichend Wasser (2–3 Liter pro Tag bei langen Touren), Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme, UV‑Schutzkleidung) und Insektenschutz (DEET oder Icaridin) mitführen. Eine Reiseapotheke mit Pflastern, Desinfektionsmittel, Schmerzmitteln und Elektrolyten ist ratsam. Bei Motorradmiete auf Versicherungsbedingungen achten und immer einen Helm nutzen. Straßen und Pfade können in der Regenzeit rutschig sein.

Wie kann man nachhaltig und verantwortungsbewusst reisen?

Er kann lokale Handwerksmärkte und Fair‑Trade‑Anbieter unterstützen, Öko‑zertifizierte Unterkünfte und E‑Bikes bevorzugen sowie registrierte Guides und lokale Sozialprojekte besuchen. Müll vermeiden, Wege respektieren und keine Souvenirs aus empfindlichem Kulturgut kaufen. Vor Spenden an Projekte sollte er Transparenz und Wirkungsnachweise prüfen.

Welche Unterkünfte und Restaurants empfiehlt Siem Reap für unterschiedliche Budgets?

Für Luxus bietet Siem Reap erstklassige Resorts mit Pool, Spa und Tempel‑Shuttle. Mittelklassehotels und Guesthouses kombinieren Komfort mit gutem Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Budget‑Reisende finden zahlreiche Hostels nahe Pub Street. Kulinarisch sind Khmer‑Gerichte wie Amok und Lok Lak empfehlenswert; Straßenstände und Märkte bieten authentische Kost. In größeren Hotels werden Kreditkarten akzeptiert; US‑Dollar sind weit verbreitet.

Gibt es praktische Tipps für Geld, Kommunikation und Aktivitäten abseits der Tempel?

US‑Dollar werden überall akzeptiert; Riel dienen als Kleingeld. Lokale SIM‑Karten (Smart, Metfone) sind am Flughafen erhältlich und bieten günstige Datenpakete. Neben Tempeln lohnen Tonle Sap‑Bootstouren, Nachtmärkte, Kochkurse, Khmer‑Tanzaufführungen und Besuche in Handwerksdörfern. In der Hochsaison empfiehlt sich frühzeitige Buchung von Unterkünften und Touren.
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